Der Name „Chianti“ ist abgeleitet aus dem Etruskischen „Clante“ oder aus dem Latein „Clangor“. Das heißt Lockvögel. Es war der Ruf der während der Jagdausflüge in den Wäldern, die damals dieses Gebiet völlig bedeckten, ausgerufen wurde.
Das sind die Hügel, die von großen Männern der Renaissance wie Niccolò Macchiavelli, aufgesucht wurden.
Er lebte in S. Andrea in Percussina und ging auf diesen Hügeln zur Jagt. In einem Brief an seiner Familie schrieb er einmal: es gibt nichts Schöneres, was mich von der Last der täglichen Verantwortung befreit, als ein guter Spaziergang am Morgen.

Die Ruinen von wunderschönen romanischen Kirchen erheben sich zwischen der grünen Landschaft ebenso wie auch die herrliche Kapellen mit ihren besonderen Fresken. In der Kapelle der Villa di Caserotta (in der Nähe von Calcinaia, 2 km von Mercatale) gibt es eine Perle der toskanische Malkunst des VXI Jahrhundert: Fresken von Michele di Ridolfo del Ghirlandaio – ein Triumph von unglaublich sanften Farben. In San Casciano Val di Pesa (nur wenige km vom Il Borghetto entfernt), im Museum der kirchlichen Kunst, sieht man viele wertvolle Werke, wie die vom Maestro del Trittico Horne, von Coppo di Marcovaldo und Ambrogio Lorenzetti. Die Kirche von Sant’Andrea di Luiano ist sehr bewunderswert und die Kirche von Santo Stefano in Campoli bewacht eine wunderschöne Madonna von Giuliano Bugiardini.


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