CERTALDO
Giovanni Boccaccio, Autor des “Decamerone”, wurde in 1313 in Paris geboren. Er stamm sicherlich von der Familie „Certaldese” ab. In der in die Kirche von SS. Michele e Jacopo befindet sich das Familiengrab. Die Besichtigung vom hochgelegenen Certaldo beginnt beim Zenotaph des Dicheters. Das Schloss weist mit seinen Mauern noch deutliche Zeichen der antiken Geschichte auf. Die Mauern sind aus dunklem, kräftigem, rotem Terrakotta hergestellt. Die Gebäude, die im 15. Jahrhundert nach dem architektonischen Plan des Mittelalters wieder aufgebaut worden sind, sowie die Gehwegplatten der Straßen, sind ebenfalls aus diesem charakteristischen Material. Den Palazzo Pretorio mit seiner Fassade und der Herold aus lackiertem Terrakotta und Stein ist ein Besuch wert. Man kann im Inneren Fresken von Pier Francesco Fiorentino, Benozzo Gozzoli und anderen Malern der Schule des Beato Angelico finden.

  VOLTERRA
Die Stadt steht auf dem Gipfel eines würdevollen Hügels aus roter und grauer Erde - einem Treffpunkt für nördliche Winde. Volterra war eine der bedeutendsten Städte der etruskischen Periode. Die archäologischen Gärten und das Museo Guarnacci zeugen von der Macht und Größe der etruskischen Periode.
Die Pinacoteca, die sich in der Palazzo Minucci Soldaini befindet, stellt eine der wichtigsten Werke des italienischen Manierismus aus: die “Deposizione” von Rosso Fiorentino. Der Maler hat es mit 26 Jahre gemalt. Es ist ein Gemälde mit Alpenveilchen von wunderschönen Farben rosa und himmelblau. Es sind Frühlingsfarben, die mit Raureif des Winters überzogen sind.
Wir empfehlen ihnen außerdem den Dom und das Baptisterium, das römische Theater und die Stadtmauer zu besuchen.
An verschiedenen Stellen der Stadt gibt es einige Geschäfte, wo die Handwerker Alabaster verarbeiten. (via Rossi, via del Mandorlo).


SAN GIMIGNANO

Zur etruskischen Zeit entwickelte sich auf dem besiedelten Höhenrücken eine Pilger- und Handelsstation.
Die dreieckige Piazza Cisterna war immer der Hauptplatz. Mittelalterliche Stadtpaläste säumen die Piazza, die zum Teil noch die Ziegelpflasterung des 14. Jh. aufweist.
Im Museo Civico gibt es ein Gemälde von Taddeo di Bartolo. Es zeigt, wie wenig sich die Stadt aus architektonischer Sicht während der Jahrhunderte verändert hat.
Taddeo, ein Maler aus Siena vom späten XIV. Jahrhundert, hat den ehemaligen Bischof von Modena, den HL. Gemignanus, nach dem der Ort benannt wurde, dargestellt. In seiner Hand hält er ein Stadtmodell mit vielen Türmen. Die Stadtmauer umschließt noch heute San Gimignano.
Im Museum betrachten sie Werke von Taddeo di Bartolo, Lippo Memmi (die berühmte “Maestà”), Niccolò di Ser Sozzo, Benozzo Gozzoli und Filippino Lippi.
Das dritte wichtige Gebäude in unmittelbarer Nähe ist die Collegiata Santa Maria Assunta. Berühmt ist die Kirche wegen ihrer Fresken von Bartolo di Fredi, den Brüdern Federico und Lippo Memmi, von Benozzo Gozzoli und Taddeo di Bartolo.
In der 1468 angefügten Cappella di Santa Fina hat der Florentiner Künstler Ghirlandaio die Geschichte der Lokalheiligen Fina in Bilder gefasst. Gleichzeitig meißelte Benedetto da Maiano den Sarkophag der 1253 verstorbenen Heiligen.
San Gimignano ist schließlich für seinen weißen Wein „La Vernaccia“ berühmt.
 


MONTERIGGIONI

Monteriggioni ist eines der charakteristischeren kleinen Dörfer der Toskana. Der Ort liegt „im Innern seiner runden Mauern“ so wie es Dante Alighieri beschrieb. Die Sienesen bauten die Stadt im Jahre 1203 als militärischen Vorposten, um sich vor Florenz zu schützen. Die Mauer, im Jahre 1213 errichtet, hat einen Kreisumfang von 570 m und 14 viereckige Wehrtürme. Mit eindrucksvollen Worten vergleicht Dante den einzigartigen Mauerring vom Monteriggioni mit „Riesen“. Vom Haupttor blickt man auf Florenz. Vom einem weiterem Tor der Stadt schaut man auf Siena.


Zurück Sehen Sie das Fotoalbum
back home  |  links  |  site info  |  change language  |  credits
Via Collina, 23 - Montefiridolfi - San Casciano Val di Pesa - (Fi) - tel. +39.055.8244442 - fax +39.055.8244247 info@borghetto.org